Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Beruflichen Schulen Bebra mit den Schwerpunkten: Neuwahlen und Jubiläum 2021

Ein Förderverein muss immer mit der Zeit gehen und die Innovationen, die Potentiale und die Neuentwicklungen der Beruflichen Schulen in Bebra unterstützen, so die Aussage des 1. Vorsitzenden Herbert Heisterkamp zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung. 

In seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2018 konnte der 1. Vorsitzende über vielseitige Aktivitäten berichten, die zum Teil schon traditionell abgearbeitet werden, wie die Unterstützung der Volleyball- und Fußballturnier der Schule. Ferner sind die Auszeichnungen der Schülerinnen und Schüler zum Abschluss des Beruflichen Gymnasiums, der Fachoberschule, der Berufsfachschule und letzten Endes das beste Prüfungsprojekt der Technikerschule zu benennen. Jedoch stehen auch immer größere Projekte im Mittelpunkt, so das Projekt „Jugend gründet“, an denen die Schüler des Beruflichen Gymnasiums erfolgreich teilgenommen haben und die es bis ins Bundesfinale geschafft haben. 

Die Schulleiterin Frau Ivonne Buchenau informierte die Anwesenden zu Beginn ihrer Ausführungen über die zufriedenstellenden Schülerzahlen und der aktuelle Personalsituation. Sie wies ferner auf den Umstand hin, dass der Unterricht unter herausfordernden Bedingen im Rahmen des Umbaus des Hauptgebäudes stattfinden. Man freue sich aber darauf, dass der Landkreis auch weiter den Umbau und die Sanierung der Werkstätten und des Verwaltungsbereiches bereits in der Planung habe. Diese Weiterentwicklung der Schule, so Buchenau, sei insbesondere als motivierendes Ausbildungsmerkmal für die Schule wichtig.

Durch die gute Unterstützung des Fördervereins sei es gelungen neue MINT-Projekte anzuschieben, um junge Schülerinnen und Schüler an die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik heran zu führen. Aber auch im Bereich des Beruflichen Gymnasium und der Fachoberschule seinen positive Entwicklungen und Projekte im MINT-Bereich zu erkennen. 

Die neuste Errungenschaft sei ein Projekt in der Berufs- und Studienorientierung, das unter dem Namen „Startrampe“ stattfand. Dieses soll zur Stärkung der Berufsentscheidungskompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie Kontraktpflege mit den Ehemaligen durch Aufbau eines Alumni-Netzwerkes dienen. 

Im Augenblick bereite man sich auf die Aktivitäten auf dem Hessentag vor, wo die Schule an sechs Tagen präsent sei und mit einem Schulprojekt auch am Festzug des Hessentages teilnehmen dürfe.

Als nächster Tagesordnungspunkt standen die Neuwahlen unter dem Aspekt an, dass im Jahr 2021 das 25-jährige Jubiläum des Fördervereins anstehen werde und das dieser neue Vorstand dann dieses Fest vorbereiten muss.

Mit den Neuwahlen ging eine lange Ära der kontinuierlichen Zusammenarbeit zu Ende. Nach der Wiederwahl des ersten Vorsitzenden Herbert Heisterkamp stand die Wahl seines Stellvertreters an. Wolfgang Haas der langjährige Schulleiter war bis dato über 12 Jahre 2. Vorsitzende des Fördervereins und hat im geschäftsführenden Vorstand die Arbeit des Fördervereins mitgeprägt und mitgestaltet. Er schlug vor, diese Position in die Hände der neuen Schulleiterin oder der neuen Stellvertreterin zu legen. Wer über ein Jahrzehnt dieses Amt mit so viel Empathie und Engagement bekleidet wie Wolfgang Haas, dem ist ein besonderer Respekt entgegen zubringen und ein Dank für seine erfolgreichen an den jungen Menschen bezogene Arbeit auszusprechen, lobte Herbert Heisterkamp. Als neue 2. Vorsitzende wurde die Schulleiterin Ivonne Buchenau gewählt. Der Kassierer Gerhard Rimbach und die Schriftführerin Nadine Scheer wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Wolfgang Hass bleibt dem Förderverein als Beisitzer erhalten. Als weitere Beisitzer wurden gewählt: Bianca Feyerabend, Judith Sperlich, Inga Petersson (alle Beruflichen Schulen Bebra), Harald Stehl (LIV Schornsteinfeger), Antje Geiger (Continental Automotive GmbH), Ilse Koch (Stadt Bebra), Reiner Marth, Helmut Gleichmann und Karl Gottbehüt.

Für die nächsten zwei Jahre wünschte sich Heisterkamp zum Schluss, dass der Mitgliederstand sich auf 100 erhöhe möge und dass man nun mit der Ideensammlung für das für einen Förderverein an Beruflichen Schulen bemerkenswerten Jubiläum in 2021 beginnen könne.